Steagfläche

 
Lippholthausen weiterentwickeln
06.03.2020
 

Nutzung der Steagfläche für Zukunftsindustrien

Planungsrecht schaffen – Logistik vermeiden

Die SPD-Fraktion ist sich einig, dass es keiner Resolution bedarf, um eine sinnvolle,
wirtschaftlich zukunftsfähige Nutzung für die Steagfläche zu schaffen. Hier greift
vor allem das örtliche Planungsrecht, das vom Rat der Stadt Lünen beschlossen wird.
Die sozialdemokratische Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) und der
DGB haben vor längerer Zeit bereits angemahnt, sich auf der Steagfläche für
qualifizierte Industriearbeitsplätze in den Zukunftsbranchen des Energiesektors
einzusetzen. Dies würde Lünen dauerhaft Investitionen in grüne Technologien sichern.
Kürzlich war zu lesen, dass die Fa. Hagedorn dort auch Logistik in Betracht zieht.
Einen solchen enormen Flächenverbrauch mit extrem wenig Arbeitsplätzen und
zusätzlichen verkehrlichen Problemen gilt es zu verhindern.

Nachdem nun Caterpillar die traurige Mitteilung veröffentlichte, seinen kompletten
Standort zu schließen, ist jeder neu geschaffene Arbeitsplatz immens wichtig für
Lünen.

Die örtliche Politik wurde bisher beim Thema „Nutzung Steagfläche“ nicht einbezogen
und soll sich jetzt über eine „Resolution mit Absichtserklärungen“ einbezogen
fühlen. Dies hält die SPD-Fraktion für unglücklich und fordert hingegen, dass das
hoheitliche Planungsrecht unserer Kommune in einem kommunal-politischen,
ordentlichen Verfahren angewandt wird und somit Logistikflächen ausgeschlossen
werden, d.h.:

Es sind kurzfristig die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Ausweisung
von Industrieflächen zu schaffen, die die o.g. Voraussetzungen erfüllen.

Denn der Wirtschaftsstandort Lippholthausen ist für Lünen das größte, zusammen-
hängende Gewerbe- und Industriegebiet. Dies muss entsprechend überplant werden.
Es muss selbstverständlich sein, dass Lünen im ewigen Prozess des Strukturwandels
und den bisherigen Arbeitsmarktzahlen ein zukunftsfähiges, modernes Industrie-
gebiet benötigt, um die Probleme vor Ort lösen zu können.


Petra Klimek


 
 

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