Schule und Sport - HH 2019

 
Forderungen für Schule und Sport
15.01.2019

Schulen und Sportvereine unterstützen

SPD-Arbeitskreise beraten Haushalt 2019

Hilfen für Schulen mit besonderen Herausforderungen und die Unterstützung für Sportvereine –
diese Schwerpunkte diskutierte der SPD-Arbeitskreis „Bildung und Sport“ zu Beginn der
Haushaltsberatungen. Nachdem 2018 zwei Grundschulen,eine Realschule und zahlreiche neue
OGS-Gruppen beschlossen worden sind und die Planung begonnen hat, will sich die SPD
weiterhin der ungleichen Voraussetzungen an unseren Grundschulen widmen. Im Februar findet
eine von ihr beantragte Tagung statt, die pädagogische Konzepte und Hilfen für Schulen mit
einem hohen Anteil von Go-In-Kindern diskutieren soll. Diese Kinder können wenig oder gar
kein Deutsch, sodass besondere, individuelle Maßnahmen erforderlich sind. Schulischer Erfolg
und gesellschaftliche Teilhabe sind nur mit ausreichenden Deutschkenntnissen möglich.
Schulen mit vielen Go-In-Kindern unterrichten auch viele Kinder mit besonderem Förderbedarf.
Damit erhöhen sich die pädagogischen Aufgaben. Deshalb wird der Arbeitskreis in der nächsten
Ausschuss-Sitzung folgenden Antrag stellen:

„An den vier Schulen mit besonderen Herausforderungen (Viktoriaschule, Overbergschule,
Osterfeldschule, Wittekindschule) wird eine Gruppenlösung von Schulhelfern angestrebt, die
Schüler/innen mit zusätzlichem Unterstützungsbedarf unterstützen sollen bei der Teilhabe am
Leben und an Bildung.“

Schulhelfer/innen sollen nicht nur wie bisher einem einzelnen Kind zur Verfügung stehen, sondern
alle Schüler/innen unterstützen, die Hilfe brauchen. Damit wird die pädagogische Arbeit ergänzt.
Für jede Klasse – so die Zielsetzung – soll ein/e Integrationshelfer/in zur Verfügung stehen.
Im Sport brauchen insbesondere Vereine mit eigenen Anlagen Unterstützung. In der letzten
Ausschuss-Sitzung wurde eine Erhöhung der Sportförderung auf 35% und die Evaluierung des
Sportentwicklungskonzeptes beschlossen. Bereits der Unterhalt der Anlagen (Strom, Heizung und
Wasser) ist aufwändig, zusätzliche Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen können die Vereine häufig
nicht finanzieren. Der Arbeitskreis hält eine allmähliche Erhöhung der Förderquoten für notwendig.
In diesem Zusammenhang sollen auch die Bewirtschaftungspauschalen für Außenanlagen erhöht werden,
die seit 2001 nicht mehr angepasst wurden. Die Erhaltung der Sportmöglichkeit in Lünen ist ein
wichtiger Bestandteil der Jugendpolitik und des ehrenamtlichen Engagement in Lünen. Deshalb hat
er hohe Priorität. Daraus resultiert auch, dass der Sport in Lünen weiterhin einen Ansprechpartner
in der Sportverwaltung vorfinden muss, der den Ehrenamtlichen unterstützend zur Seite steht.

Siegfried Störmer

 
 

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