Hamm-Osterfelder-Bahntrasse

 
Hamm-Osterfelder-Bahntrasse
SPD-Fraktion macht mobil gegen SchienenlärmBürgermeister wird in die Pflicht genommen Der Güterverkehr hat zugenommen und der Lärmpegel auch. Die Hamm-Osterfelder Bahn lässt den Anwohnern selbst nachts keine Ruhe. An einigen Stellen ist die Bahntrasse wegen der Bergsenkungen auf gleichem Höhenniveau mit den anliegenden Häusern und die Züge fahren damit quasi durch die Schlafzimmer vieler Anwohner. Der Lärm belästigt aber nicht nur die unmittelbaren Anwohner, sondern strahlt durch das geänderte Höhenniveau wesentlich weiter in die Siedlungen hinein.
Lärm ist zur häufigsten umweltbedingten Belastung in dieser Region geworden. Immer mehr Bürger klagen über Lärmbelästigungen. „Es gibt Gutachten, die eine Rechtfertigung für strenge Grenzwerte vor allem gegen nächtliche Lärmbelastung vorgeben“, betont der verkehrspolitische Sprecher Rüdiger Billeb. Die SPD-Fraktion fordert deshalb die Einhaltung eines Grenzwertes von max. 40 Dezibel (dB), der in der Nacht im Jahresdurchschnitt zum Schutz der Gesundheit nicht überschritten werden darf.
Die Hamm-Osterfelder Bahn ist zwar in das freiwillige Lärmsanierungsprogramm von Bund und Deutscher Bahn AG aufgenommen worden, es wird jedoch städteweise abgearbeitet und es gibt eine Prioritätenliste, in der Lünen einem hinteren Platz einnimmt. „Um auf dieser Liste oben zu stehen, müssen wir uns bemerkbar machen“, so Rüdiger Haag, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion. „Machen wir uns nicht lauthals bemerkbar, werden in Lünen die Lärmschutzmaßnahmen zuletzt in Angriff genommen“, so Haag weiter. Und das kann dann noch Jahrzehnte dauern. Nun bittet die SPD-Fraktion den Bürgermeister, dieses Lärmproblem zur Chefsache zu machen. Die regionale Trasse führt von Hamm nach Oberhausen und dazwischen werden viele Städte von dem Güterverkehr tangiert. „Gut wäre es, wenn der Bürgermeister mit seinen Amtskollegen der Nachbarstädte einen runden Tisch ins Leben rufen würde, um einen gemeinsamen Weg zu finden“, so der Fraktionsvorsitzende Rolf Möller. „Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Deutsche Bahn sich von kleineren Protestaktionen nicht beeinflussen lässt “, so Möller weiter.
Anderen Orts haben sich Anlieger zusammengetan und gegen den Lärm geklagt und einen Etappensieg erreicht. Ein gefordertes Lärmschutzgutachten gibt den Bürgern recht, streckenweise wird der Lärmpegel um 20 Dezibel überschritten und das vor allem nachts. Das Landgericht Bochum hatte daraufhin ein zweites Gutachten in Auftrag gegeben. Dabei gehe es um die Erschütterungen durch den Bahnbetrieb und deren Folgen für die Anwohner. Wenn auch dieses Gutachten vorliegt, wird ein Urteil gefällt.

Stand: 1. September 2011
Petra Klimek  
 

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