Pro Trianel

 

Warum "Pro Trianel" Für die SPD-Fraktion ist auf mittlerer Sicht gesehen keine Lösung auf Basis
alternativer Energiequellen vorstellbar.

Ob die Offshore-Windparks an der Nordsee tatsächlich einen Anteil an der Strom-
produktion in Deutschland übernehmen können, steht nicht fest. Da die Regierung
am Ausstieg aus der Atomenergie festhält und Biomassekraftwerke die Lücke
ebenfalls nicht auf Anhieb schließen können, bleibt als Alternative nur der
Energieträger Kohle.

Es gibt zwar Gaskraftwerke, deren Ausstoß an Kohlendioxid ist auch weit geringer
als bei der Stromerzeugung mit Kohle, aber angesichts möglicher Schwierigkeiten
bei der Versorgungssicherheit („Risikodiversifikation“) plädiert die SPD Fraktion
für einen breiten Energiemix.

Wenn 2020 die Kernkraftwerke vom Netz gehen, müssen die Kapazitäten von 23
Prozent durch konventionelle und regenerative Anlagen ersetzt werden. Da die
regenerativen Energien nach den Zielen der Bundesrepublik und der EU bis zum Jahr
2020 aber „nur“ mit 20-30 Prozent zur Stromerzeugung beitragen können, müssen die
verbleibenden 70-80 Prozent von konventionellen Kraftwerken erzeugt werden.

Der Zusammenschluss verschiedener Stadtwerke ist notwendig, damit eigene Strom-
erzeugungskapazitäten aufgebaut werden können, um die Abhängigkeit zu den vier
großen Energieerzeugern zu minimieren und wettbewerbsfähig zu werden. Gleichzeitig
wird dabei in die Umrüstung und Modernisierung des Kraftwerkparks investiert, die
auch nach 2020 einen wesentlichen Beitrag zur Stromerzeugung leisten werden.

Einige Argumente, die für uns ausschlaggebend sind:

1. Mit einem Wirkungsgrad von über 45 Prozent entspricht das geplante Kraftwerk
dem aktuellsten Stand der Technik.

2. Einhaltung des BImSchG und mindestens 20 Prozent weniger CO2 Ausstoß als bei
Altanlagen. Somit keine wesentlichen Schadstofferhöhungen der Luft.

3. Verordnung über die CO2 Emissionsberechtigungen in der neuen Zuteilungsperiode
(2008-2012), die die Altanlagen unwirtschaftlich machen und durch die neuen Anlagen
ersetzt werden können.

4. Der Genehmigungsantrag benennt bereits eine Reservefläche für eine zukünftige
CO2-Abscheidung (CCS). Damit ist sichergestellt, dass Trianel das Kraftwerk mit
einer solchen Technologie nachrüsten kann, wenn diese Technologie verfügbar wird.

5. Eine Kraft-Wärme-Kopplung ist wirtschaftlich sinnvoll. Das Kraftwerk ist so
ausgerichtet, dass KWK sofort und jederzeit nachgerüstet werden kann.

6. Die Standortlage (GI-Gebiet) ist so ausgerichtet, dass das Stadtbild dadurch
nicht negativ prägend beeinträchtigt wird.

7. Gewerbesteuer und ca. 160 neue Arbeitsplätze und ca. 1000 Arbeitsplätze während
der Bauphase. Davon profitieren die Stadt und auch die lokale Wirtschaft.

8. Stärkung der Stadtwerke, die bisher ihren Strom vom Energieriesen beziehen.

Stand: Januar 2009 / 2013

Petra Klimek  
 

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