
Der Arbeitskreis Sicherheit und Ordnung der SPD-Fraktion Lünen hat sich gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der SPD-Ortsvereine Beckinghausen, Horstmar und Niederaden zu einem Ortstermin im Seepark getroffen. Anlass war ein gemeinsamer Antrag der drei Ortsvereine, der zahlreiche Vorschläge zur weiteren Aufwertung des Naherholungsgebietes enthält.
Der Seepark ist seit der Landesgartenschau 1996 ein fester Bestandteil der Lüner Freizeit- und Erholungslandschaft. Mit Blick auf den IGA-Landschaftspark 2027 soll seine Attraktivität weiter gesteigert und das vorhandene Potenzial noch besser genutzt werden.
Während des Rundgangs verschafften sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Eindruck von den angesprochenen Bereichen und diskutierten gemeinsam, welche Maßnahmen kurzfristig und welche langfristig umgesetzt werden können. Dabei wurde deutlich, dass viele Anregungen aus der Bürgerschaft stammen und die Aufenthaltsqualität für alle Generationen verbessern sollen.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen unter anderem eine bessere Besucherlenkung durch eine optimierte Beschilderung der Parkmöglichkeiten sowie der Zuwegungen zum Seeparkgelände, zusätzliche Sitzgelegenheiten, mehr Schatten durch Baumpflanzungen sowie eine Verbesserung der Barrierefreiheit. Auch die Nachnutzung des ehemaligen Apothekergartens, die Entwicklung weiterer Freizeit- und Sportangebote (z. B. Beachvolleyball, Basketball) sowie eine stärkere Nutzung des Seeparks für kulturelle Veranstaltungen wurden intensiv erörtert.
Ein weiteres Thema waren die Einhaltung der Parkordnung sowie die Verkehrssituation im Umfeld des Seeparks. Hier sehen die Antragsteller noch Handlungsbedarf bei Kontrollen und der Ahndung von Parkverstößen, um insbesondere Rettungswege und Zufahrten freizuhalten. Die Stadt Lünen greift zwar inzwischen härter durch und lässt auch verstärkt abschleppen, aber insbesondere bei der Steuerung von Besucherströmen muss noch nachgesteuert werden.
Für die SPD-Fraktion steht dabei fest, dass die Weiterentwicklung des Seeparks nur im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern gelingen kann. „Der Seepark ist ein echtes Aushängeschild für unsere Stadt. Mit vielen kleinen und einigen größeren Maßnahmen können wir seine Aufenthaltsqualität weiter erhöhen und ihn fit für die Zukunft machen. Dabei muss aber auch gewährleistet sein, dass die Belange der Anwohner rund um den Seepark Berücksichtigung finden“, betonte Rüdiger Billeb, Ausschussvorsitzender für Sicherheit und Ordnung.
Der Arbeitskreis wird die Anregungen aus dem Ortstermin nun in die weiteren Beratungen der SPD-Fraktion einbringen. Ziel ist es, gemeinsam mit der Verwaltung und weiteren Beteiligten ein schlüssiges Gesamtkonzept für die Zukunft des Seeparks zu entwickeln, das sowohl die Bedürfnisse der Anwohnerinnen und Anwohner als auch die Chancen im Zuge der IGA 2027 berücksichtigt.