SPD-Arbeitskreis beim Löschzug 6 der Feuerwehr Lünen

27.02.2026 | Allgemein

Enttäuscht zeigte sich der Ausschussvorsitzende und Leiter des Arbeitskreises Sicherheit und Ordnung der SPD-Fraktion,  Rüdiger Billeb am Dienstag beim Besuch des Arbeitskreises im Feuerwehrgerätehaus des LZ 6 in der Florianstraße ob der jüngsten Nachrichten aus dem Rathaus. Am gleichen Tag hatte der für die Feuerwehr zuständige Beigeordnete das öffentlich gemacht, was Feuerwehr und Politik wenige Tage zuvor erfahren hatten: Der Eigentümer der Axtone Fläche hat die Stadt darüber informiert, dass er die Fläche nicht verkaufen werde.

 

Zuletzt war aufgrund der Informationen aus dem Rathaus die Hoffnung gewachsen, dass nach über zweijährigen Verhandlungen und einer seit 2017 andauernden Standortsuche für den LZ 6 eine Lösung sowohl für den Löschzug, wie auch für die Rettungswache in greifbarer Nähe wäre. Das sich das jetzt gänzlich verkehrt hat, enttäuscht umso mehr.

Im Gespräch mit den beiden stellv. Löschzugführern, Andreas Feldmann und Andreas Haak, wurde auch die schwierige Situation für den Löschzug deutlich. Auf der einen Seite muss eine schnelle Lösung angestrebt werden, weil nur so die volle Einsatz- und Leistungsfähigkeit des Löschzuges dauerhaft sichergestellt werden kann. Zu klein sind mittlerweile die Fahrzeughallen an der Florianstraße, um die aktuellen Fahrzeugtypen dort unterzubringen. Hinzukommend sind auch die Rahmenbedingungen für Hygiene und Arbeitsschutz nur mit der Perspektive einer zeitlich vertretbaren Abhilfe zu verantworten. 

Die Arbeitskreismitglieder bekräftigten im Gespräch die Notwendigkeit einer leistungsfähigen Infrastruktur für den Brandschutz im Lüner Norden und appellieren in diesem Kontext auch an die Verwaltung, jetzt sehr kurzfristig bereits in Betracht gezogene Alternativflächen erneut in den Fokus zu nehmen um schnellstmöglich zu einer Standortentscheidung zu kommen. „Es ist wichtig für die Brandschutzsicherheit im Lüner Norden und es ist erforderlich im Sinne der ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden des LZ 6, das jetzt zeitnah und im Einvernehmen mit dem Löschzug eine Entscheidung für einen Standort gefällt werden kann“, resümiert Rüdiger Billeb das Gespräch.